Neumann KH 120 A

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fein-stark-schwarz Kundenmeinung von AThom
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Vorfeld…
Studio/Regie 25qm + zus. Aufnahmeraum 14qm / BeezNeez + KEL Mikrofone + div analoges outboard (BAE, DAV, UA) + TC Konnekt48 + ProTools 10 + Adam Sub8.

Ich wollte …
keine größeren akustischen Maßnahmen wegen Midfield-Monitoren durchführen, daher entschied ich mich für die Nahfeld-Monitore KH120 von Neumann in Verbindung mit einem Subwoofer (Adam A8), der sein Helfersyndrom bis 85Hz untenrum auslebt. Als Vergleich zu den KH120 holte ich mir noch dazu: Adam A5, Nubert 381 (passiv) und Mackie 626 (meine „alten“).
Als Beurteilungsgrundlage nahm ich alte Mischungen von mir, die ich als gut befunden und noch „im Ohr“ hatte. Grobe Stileinordnung: Rock-Pop.
Die KH120 stehen neben zwei 22“-LCDs, also in ca 110cm Abstand voneinander, man kann also im Stereodreieck optimal platziert noch gut das Geschehen auf dem Monitor erkennen.

Höreindruck …
Der Sound „löst“ sich von den Boxen, nach kurzer Zeit hört man nur noch die Musik, nicht die Boxen: Es entsteht ein breites Stereopanorama bzw eine Phantommitte. Der horizontale Abstrahlwinkel ist erstaunlich breit, vertikal nicht ganz so groß, aber man kann auch zu zweit bis dritt vor den Boxen noch gut hören. Die Tiefenstaffelung scheint mir nicht ganz so beeindruckend (aber vllt liegt das auch [noch] an meinen Mix).
Beeindruckt hat mich, dass die KH120 sehr feinzeichnend, impulsiv und dynamisch erscheinen und dabei größer klingen als sie eigentlich sind (insbesondere mit Subwoofer).
Die KH120 zeigen eine leichte Schönfärbung in den Tiefmitten (dies konnte mit dem rückwertigen Schalter korrigiert werden). Die handlichen Boxen können auch ohne Sub (etwa bei Aufnahmen außerhalb des Studios) sehr akzeptable Informationen im Bassbereich liefern.
Im Vergleich mit den o.a. anderen Boxen gewannen die KH120 auf allen Gebieten. Lediglich in der Lautheit waren die Mackie 626 druckvoller, wg der 2x6“/D’Appolito größeren Membranfläche. Die Mackie A5 sind mE eher für den anspruchsvollen Desktop-Bereich geeignet, die Nubert 381 kosten 1/3, es fehlt ihnen jedoch an Feinzeichnung und Dynamik.

Fazit …
+ Ich hörte mit den KH120 sofort, wo meine vorherigen Mischungen „falsch“ oder „unangenehm“ klangen, besonders in den Vocals („quäkig), aber auch im Bassbereich („wummern“). Also verbrachte ich erst einmal einige Stunden mit Spaß beim Nachbessern :) - das positive Ergebnis war deutlich auf meinen Abhören: Ghettoblaster, Auto Anlage, Elac HiFiAnlage zu hören.
+ handlich, solide, transportabel, hochwertig verarbeitet -> problemlos für kleinere Studios / Außeneinsatz
+ Sound
+ der Preis ist mehr als OK

Luxusmeckern …
~ das Neumann-Logo, das den Betrieb anzeigt, ist mir auch gedimmt zu hell, da die KH120 direkt neben den LCDs stehen.
~ der Lack auf dem herrlich massiven Alu-Gehäuse platzt schon beim schräg Hingucken ab (ähnlich wie bei den Sigg Alu-Flaschen) … (naja, vllt sind die KH120 ja „survival-boxen“ ;)
~ ein „auto/standby“-Schalter fehlt (Veröffentlicht am 18.02.2013)

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